Main-Post
Marktheidenfeld, 7. Dezember 2007

Elau AG bekennt sich zu Deutschland

Besuch von FDP-Vorsitzenden Leutheusser-Schnarrenberger

(josch) Ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland legte Thomas Cord, Vorstandsvorsitzender der Elau AG, beim Besuch der bayerischen FDP-Vorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ab. „Wir müssen Hightech hier entwickeln und produzieren.“

Die ehemalige Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger besuchte am Donnerstag einige Unternehmen im Landkreis Main-Spessart (mehr dazu auf der Main-Spessart-Seite). Nachdem die geplante Besichtigung beim Arnsteiner Backofen-Hersteller Miwe abgesagt wurde, kam sie kurzfristig zu Elau.

Das Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften sei vorhanden, wenn man in engem Kontakt mit den Schulen, Fachhochschulen, den Universitäten und dem Arbeitsamt praxisorientiert den Nachwuchs fördere. Dies tue Elau schon seit langer Zeit.

Deutschland komme als Marktführer in der Maschinen- und Automatisierungsindustrie nicht umhin, die Arbeitskräfte im Lande zu halten. Dann sei qualitativ hochwertige Produktion gesichert. Elau habe nicht vor, in China zu produzieren. Wohl beliefere man aber den dortigen Markt.

Cord stellte der FDP-Delegation das Unternehmen vor und untermauerte das Firmenwachstum auch mit Zahlen. Seit Jahren wachse man im zweistelligen Bereich, sowohl was Umsatz als auch Mitarbeiter angehe. Elau sei im Bereich Verpackungstechnik als Zulieferer für die Maschinenhersteller Marktführer. Derzeit beschäftige man am Dillberg rund 280 Menschen.

Die ehemalige Bundesjustizministerin erkundigte sich, inwieweit die Politik den Vorstellungen der Wirtschaft entgegenkommen könne. Cord machte deutlich, dass gerade der Mittelstand in der Vergangenheit wenig Unterstützung erfahren habe. Deswegen könne er sich nicht in der gewünschten Existenz-Sicherheit bewegen.


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